Evelyn.

Evelyn hat eine Packung mit Papiertaschentüchern neben dem Bett liegen, und manchmal, wenn sie in der Nacht erwacht, tastet sie danach, nimmt ein Taschentuch aus der Packung und trocknet ihre Augen, ohne zu wissen, warum sie feucht sind. Evelyn mag den Klang des Windes, der das Haus zum Knarren bringt, doch hin und wieder befürchtet … Weiterlesen Evelyn.

Frau Gustafsson.

Eigentlich hat Ivan gar keine Zeit. Er hat noch Termine in sieben weiteren Häusern im Quartier, um dort die Elektroinstallationen zu prüfen, und sein Chef mag es nicht, wenn er länger als nötig bei Kunden bleibt. Doch Frau Gustafsson beharrt darauf, ihm einen Kaffee zu machen, also setzt er sich auf den alten Polstersessel im … Weiterlesen Frau Gustafsson.

Geneviève.

Auf einem kleinen Werbeplakat im Bus wird ein natürliches Heilmittel angepriesen, das für einen gesunden Schlaf sorgen und das innere Gleichgewicht optimieren soll. Eine junge Frau ist neben den Tablettenschachteln abgebildet, sie lacht zufrieden und wirkt ungemein entspannt, was wenig verwundert, schließlich darf sie sich eines gesunden Schlafes und eines optimierten inneren Gleichgewichtes erfreuen. Geneviève … Weiterlesen Geneviève.

Dieffenbachia.

Nein, er würde es nicht Liebe nennen. Nicht unbedingt, weil er nicht so empfindet; er tut es, er liebt, durchaus. Aber die Leute lassen sich in diesem Zusammenhang schnell in falsche Vermutungen und Argwohn treiben, wenn von Liebe die Rede ist. Trotzdem, er liebt sie, seine Dieffenbachia. Vielleicht sollte er doch von Liebe sprechen. Aber … Weiterlesen Dieffenbachia.

Unverschoben.

Wenn sie ehrlich mit sich ist, klappt die Sache mit dem Glücklichsein vor allem dann, wenn sie die Augen schließt. Aber Dina ist nicht sonderlich gut darin, ehrlich mit sich zu sein. Am Anfang ist alles schwarz. Dann rötlich, ein dunkles Orange vielleicht. Dann kommen die Bilder. Dina kennt die Frau nicht, und dennoch wirkt … Weiterlesen Unverschoben.