Grunzen und schweigen.

In der Außenwelt rauscht ein heftiger Regen vom nächtlichen Himmel, aus den Lautsprechern klingt John Coltrane, doch das lauteste Geräusch ist ihr synchrones Atmen. Sie liegen in den Zwischenräumen der Zeit, ihre Körper umfließen sich in verschiedenen Prägungen, die Regionen der Haut werden mit zielstrebigen Händen vermessen. Er lässt seine Lippen über ihre Brüste taumeln, … Weiterlesen Grunzen und schweigen.

Kannibalen.

Wir sind keine Kannibalen, doch wir können hungrig sein, hungrig aufeinander. Ein Hunger nach Fleisch und Blut, ein Hunger nach Haut und Haar. Wir verzehren uns nicht, aber verzehren uns nach uns, ich verzehre mich nach dir und zehre von allem, was da ist, was bleibt. Der Hunger lässt keinen Magen knurren, die Sehnsucht wohnt … Weiterlesen Kannibalen.