Das Warum der Anderen.

Prolog David hat es getan. Daran gibt es nichts zu rütteln. Doch was hat er getan? Und vor allem: Warum hat er es getan? Vier Personen suchen eine Antwort auf dieses Warum. Zunächst Maria, die Mutter von David. Dann Stephan, offenbar ein Freund von David. Dann Lena, die David wohl so nah war wie kaum … Weiterlesen Das Warum der Anderen.

Anna mittendrin. (Eine Kindergeschichte)

Anna ist ein Mauswieselmädchen. Anna ist aber auch ein Hermelinmädchen. Es ist nicht so, dass sich Anna nicht entscheiden könnte. Anna ist tatsächlich beides. Denn die Mutter von Anna ist eine Mauswieseldame. Und der Vater von Anna ist ein Hermelin. Das ist merkwürdig, denn normalerweise suchen sich Mauswieseldamen einen Mauswieselherren, und Hermelinherren mögen normalerweise lieber … Weiterlesen Anna mittendrin. (Eine Kindergeschichte)

Frau Gustafsson.

Eigentlich hat Ivan gar keine Zeit. Er hat noch Termine in sieben weiteren Häusern im Quartier, um dort die Elektroinstallationen zu prüfen, und sein Chef mag es nicht, wenn er länger als nötig bei Kunden bleibt. Doch Frau Gustafsson beharrt darauf, ihm einen Kaffee zu machen, also setzt er sich auf den alten Polstersessel im … Weiterlesen Frau Gustafsson.

Ambulante Lesung 02

Bereits zum zweiten Mal kam in Speicher in der Ostschweiz eine Ambulante Lesung zur Aufführung. Die Ambulante Lesung ist ein Gegenentwurf zur klassischen Wasserglaslesung. Das Lesen und Zuhören erobert das Freie, die Umwelt wird zur lebendigen Kulisse, oftmals sogar zum prägenden Element des Gelesenen. Das Publikum ist in Bewegung, taucht in die Geschichte ein, wird zum … Weiterlesen Ambulante Lesung 02

Womöglich ist womöglich ein ziemlich unnützes Wort.

Der Vater hat immer gesagt: Wenn man die Augen schließt und sich genügend lange an einen anderen Ort denkt, kommt man irgendwann dort an. Er hat nicht erzählt, wie erschreckend die Rückkehr sein kann, wenn man die Augen dann wieder öffnet. Anmerkung: Diese Geschichte entstand im Hinblick auf eine «ambulante Lesung», organisiert in Zusammenarbeit mit … Weiterlesen Womöglich ist womöglich ein ziemlich unnützes Wort.

Das Schweigen der Stadt.

Die Konturen der fernen Landschaft sind unverändert, die Zeit hat höchstens einige Dellen hinterlassen. Aber schon am Rand der kleinen Stadt ist nahezu nichts mehr so wie früher, die Erinnerungen scheinen Trugbilder zu sein, die charmanten Holzhäuser mussten grauen Klötzen weichen. Sie fährt ihren kleinen Fiat an den Straßenrand und steigt aus, legt die Unterarme … Weiterlesen Das Schweigen der Stadt.