Ambulante Lesung 02

Bereits zum zweiten Mal kam in Speicher in der Ostschweiz eine Ambulante Lesung zur Aufführung. Die Ambulante Lesung ist ein Gegenentwurf zur klassischen Wasserglaslesung. Das Lesen und Zuhören erobert das Freie, die Umwelt wird zur lebendigen Kulisse, oftmals sogar zum prägenden Element des Gelesenen. Das Publikum ist in Bewegung, taucht in die Geschichte ein, wird zum … Weiterlesen Ambulante Lesung 02

Womöglich ist womöglich ein ziemlich unnützes Wort.

Der Vater hat immer gesagt: Wenn man die Augen schließt und sich genügend lange an einen anderen Ort denkt, kommt man irgendwann dort an. Er hat nicht erzählt, wie erschreckend die Rückkehr sein kann, wenn man die Augen dann wieder öffnet. Anmerkung: Diese Geschichte entstand im Hinblick auf eine «ambulante Lesung», organisiert in Zusammenarbeit mit … Weiterlesen Womöglich ist womöglich ein ziemlich unnützes Wort.

Das Schweigen der Stadt.

Die Konturen der fernen Landschaft sind unverändert, die Zeit hat höchstens einige Dellen hinterlassen. Aber schon am Rand der kleinen Stadt ist nahezu nichts mehr so wie früher, die Erinnerungen scheinen Trugbilder zu sein, die charmanten Holzhäuser mussten grauen Klötzen weichen. Sie fährt ihren kleinen Fiat an den Straßenrand und steigt aus, legt die Unterarme … Weiterlesen Das Schweigen der Stadt.

Am Dorfbach.

Jeder im Dorf kennt den J. Der J. ist einer, den man ein Original nennt, einen richtigen Typen. Der J. ist schon sehr früh alt geworden, doch er ist noch lange nicht alt genug, um zu sterben. Er arbeitet nicht mehr, und obwohl er sein Leben lang geschuftet hat, muss er nun vegetieren wie ein … Weiterlesen Am Dorfbach.