Jori und das grosse Warum.

18 Gedanken zu “Jori und das grosse Warum.”

  1. Eine wunderschöne Geschichte hast Du beigesteuert, lieber Disputnik.
    Die vielen Warums und viele Darums sind wichtig für unsere Kleinen und für uns Große swelbstverdtändlich auch.
    Manchmal kann man/frau etwas nicht erklären, weil passende Worte fehlen, aber da ist das Fühlen, daß das Darum im Warum irgendwie schon enthalten sein muß…

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    1. …und manchmal fehlen vielleicht nicht nur die passenden Worte, sondern auch die passenden Gefühle, man/frau/kind taumelt. Dann mag’s helfen, wenn man nicht alleine ist; man fällt weniger schnell hin, findet eher einen Halt… Vielen Dank fürs Lesen und für deine Worte, liebe Bruni… Herzliche Grüsse und ein schönes Wochenende dir…

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  2. Wunderschön erzählter Text! Ich mag den offenen Umgang dieser Kinder mit ihren Gefühlen von Trauer und Wut.
    Allerdings scheinen mir die Reflexionen der beiden Kinder über das unerlöste Warum schon sehr erwachsen zu sein. Viele Kinder haben Mühe, in solchen Situationen mit dem offenen Warum umzugehen und lösen es bewusst oder unbewusst in der ihnen eigenen egozentrischen Weise auf. Sprich: Ich bin schuld daran, oder habe es zumindest nicht geschafft, es zu verhindern. Eine unselige Quelle von Ohnmachts- und Schuldgefühlen, die oft unbemerkt bleiben. Sie wollen ja nicht noch mehr kaputt machen. Und viele Eltern sind noch so froh, dass ihre Kinder scheinbar „so gut“ damit umgehen.

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    1. Ja, absolut, dieses Tragen von Schuld, das scheinbar unbewusste Übernehmen einer Art Verantwortung sind in solchen Situationen wohl relativ häufig; und relativ schwierig festzustellen, weil die Artikulation dieser Gefühle nicht leicht fällt… Vielen lieben Dank für dein Lesen und für deine Gedanken zum Thema! Herzliche Grüsse…

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  3. Ich konnte doch nicht länger warten, auch wenn sich das Warten gelohnt hätte (hat es sich auch bis jetzt). Berührend. Warm. Schön. Die vielen Warum’s, sie sind schön, auch wenn manchmal die passenden Antworten fehlen. Sie sollen täglich mit dem Warum kommen. Und sie werden täglich einen Tag älter als gestern und sie beantworten sich täglich ein Warum mehr selber. Die Welt, sie ist voller Fragen. Und voller Anworten. Doch manchmal findet man das zusammen gehörende nicht. Ein ganzes geht auseinander und die Einzelteile lassen sich nicht mehr zusammen fügen. Unser Ganzes soll so bleiben. Es sollen Teile dazu kommen, dort wo sie sich an das Ganze anfügen lassen. Und es soll viele Warum’s im Ganzen geben, viele Darum’s und ein paar Dinge, die sich nicht erklären lassen. Es soll keine Einzelteile im Ganzen liegen, an denen man sich schneidet. Und wieso es für sie dieses eine Warum nicht geben wird? Darum. Wieso ich dich liebe? Darum.

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  4. Eine sehr schöne Geschichte zu dem Zeitpunkt, wenn die Antworten ein Warum nicht länger erklären können und die Kindheit plötzlich fundamental in ihren Rückhalten einzureißen droht und zu bleiben nur der Trost des Wissens droht…
    Die Darums des Lebens annehmen zu können, ohne deswegen traurig und wütend zu sein, ist ein Schlüsselmoment, der das Herz sowohl befreien als auch einkerkern kann. Wie ein kleiner freundschaftlicher Lichtblick erkannt werden kann, indem er das Himmelblau erklärt und weitergibt, erzählt Deine feinfühlige Geschichte.
    Lieben Gruß und Dank, auch an den Initiator und Organisator des wunderbaren Anthologieprojektes, Tristan Rosenkranz,
    von der Karfunkelfee

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    1. Vielen Dank dir! Ja, akzeptieren und die Darums annehmen zu können ist wohl elementar, aber ebenso die Wut und die Traurigkeit, die ev. wichtige Ventile sein können…
      Herzlichen Dank nochmals, liebe Karfunkelfee, und beste Grüsse zurück…

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