Grunzen und schweigen.

In der Außenwelt rauscht ein heftiger Regen vom nächtlichen Himmel, aus den Lautsprechern klingt John Coltrane, doch das lauteste Geräusch ist ihr synchrones Atmen. Sie liegen in den Zwischenräumen der Zeit, ihre Körper umfließen sich in verschiedenen Prägungen, die Regionen der Haut werden mit zielstrebigen Händen vermessen. Er lässt seine Lippen über ihre Brüste taumeln, … Weiterlesen Grunzen und schweigen.

Muskelzucken.

Es waren immer nur ein paar Muskeln, die sie bewegen musste, es kostete nichts und war keineswegs anstrengend, ihr Lächeln, sie zeigte es gern und oft, eigentlich fast immer, es war ein Geschenk, es war wie ein Blumenstrauß, den man kauft, wenn man eingeladen ist, weil man doch etwas mitbringen muss, aber nicht weiß, was … Weiterlesen Muskelzucken.

Fünf Minuten vor Ladenschluss.

Die adrett gekleideten Staatsmänner, sie schütteln sich die frisch gewaschenen Hände und gratulieren sich gegenseitig zum Erreichen einer Übereinkunft, die den schönen Schein wahrt. Der erschöpfte Langstreckenläufer weint Tränen des Glücks, während ein konserviertes Sinfonieorchester seine Rührung mit einer pathetischen Hymne untermalt, um seinen Sieg zu zelebrieren. Ein Gameshow-Kandidat ballt die Faust und reckt sie … Weiterlesen Fünf Minuten vor Ladenschluss.

Münchhausen lacht.

Wenn man trotzdem lacht, ist es nicht immer Humor, häufig ist es keineswegs amüsant, und wenn das Scheinwerferlicht erlischt, verschmieren Tränen die Schminke des Clowns, und es muss kein böses Spiel sein, wenn die gute Miene nur ein Trugbild ist, nicht selten sind es einfach die Dinge der Zeit, die das Gesicht zur Maske gefrieren … Weiterlesen Münchhausen lacht.