Das Warum der Anderen.

Prolog David hat es getan. Daran gibt es nichts zu rütteln. Doch was hat er getan? Und vor allem: Warum hat er es getan? Vier Personen suchen eine Antwort auf dieses Warum. Zunächst Maria, die Mutter von David. Dann Stephan, offenbar ein Freund von David. Dann Lena, die David wohl so nah war wie kaum … Weiterlesen Das Warum der Anderen.

Absender unbekannt.

Beinahe übersieht sie ihn, den Umschlag. Er steckt zwischen einer Kartonverpackung und einer Zeitschrift, und erst, als er zu Boden fällt, fällt er auf. Sie hebt ihn hoch, dreht ihn zwischen ihren Fingern. Dann trägt sie ihn zusammen mit der restlichen Post in ihre Wohnung. In der Kartonverpackung ist ein Buch, das sie bestellt hat; … Weiterlesen Absender unbekannt.

Fehler.

Er wusste, dass es ein Fehler war, bevor er ihn machte. Man sagte es ihm auch. Du machst einen Fehler. Er schüttelte den Kopf. Noch nicht, stellt er richtig. Ich habe noch gar nicht angefangen, ihn zu machen. Man blickte ihn dann vorwurfsvoll an, quittierte seine Borniertheit mit einem Pfff oder einem Tsstss. Er zuckte … Weiterlesen Fehler.

Akkurat.

Sie schiebt die beiden weißen Frottiertücher auf der Stange zurecht, zupft an einer Ecke noch ein wenig. Dann tritt sie einen Schritt zurück, schaut prüfend, schließt das linke Auge, öffnet es wieder, schließt das rechte Auge, öffnet es wieder. Sie nickt kurz und verlässt das Badezimmer. Ein Mann namens Sebastian ruft an. Er will wissen, … Weiterlesen Akkurat.

Keine wirkliche Geschichte.

An einem Dienstagabend im Januar konnte man auf einigen Nachrichtenplattformen im Internet die Meldung lesen, dass in Kalifornien eine Schießerei in einem Militärkrankenhaus im Gange sei. Ein aktiver Schütze sei im Gebäude unterwegs, Angestellte und Patienten sollen sich verstecken, wegrennen oder kämpfen. Mehr sei derzeit nicht bekannt. Es hätte eine wirkliche Geschichte werden können. Nicht … Weiterlesen Keine wirkliche Geschichte.

So gut wie möglich.

Das Kind weint, und man müsste es doch trösten, das Herz eines Vaters lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu, aber man kann nicht, zumindest nicht richtig, es ist schwierig, denn man hat das Kind ja selbst zum Weinen gebracht, mit einem Tadel, der zwar nachvollziehbar ist, aber womöglich ein wenig übertrieben war, und nun weiß … Weiterlesen So gut wie möglich.