Gehen und bleiben.

6 Gedanken zu “Gehen und bleiben.”

  1. Alle diese Fragen fanden Antworten mit einem Knochengrinsen. Anfangs kommen und geht der Verhörspezialist mit dennVoight-Kampf-Test mit dem scheinbar unsterblichen scheinenden Automatismen und Selbstverständlichkeiten des Lebens türein türaus. Und jedes Mal ist man heilfroh, wenn man hinter diesen unerwünschten besucher und seinen Verhörfragen: Wieviel Mensch bist du? die Tür wieder einmal schließen durfte. Und irgendwann und das weiß man, werden die Besuche länger werden und die Fragen eindringlicher . Und irgendwann wird der beharrliche Verhörer mit seinen sich wiederholenden Verhörfragen bleiben wollen. Und dann war man die längste Zeit unsterblicher Automatismus.
    Wieder eindringlich.
    Dank und Gruß

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      1. Es ist ein Kommentar mit ein paar ärgerlichen Tippfehlern, weil ich mal wieder von draußen unterwegs auf einer Parkbank mit dem verfrorenem Displaydaumen auf das Handy einhackte und na klaro ungeduldig, da lesebegeistert und kommentarinitialgezündet. Wie komme ich denn bloß auf den Blade Runner? Auf solche Gedanken bringen mich manchmal Deine Texte. 🙂 Vielleicht, weil ich diese Fragen selbst so gut kenne und immer noch nach Antworten auf der Suche bin, die anders klingen als Dürers knöchernes Grinsen zeigen will. Die diesen hartnäckigen Verhörspezialisten wieder eine Weile beruhigen und es zuwege bringen, ihn auch das nächste Mal noch ein wieder nächstes Mal fortzuschicken um zu hoffen, dass er nicht so ganz bald wieder Lust auf einen Besuch und ein Verhör bekommt.
        Herzlich im Nachtrag, ein lieber Kommentar-Dank von der Fee

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      2. Ich mag diese Gedankenreisen, diese Streifzüge durch Bewusstsein und Unterbewusstsein, und dass diese eine Reise zudem bei unwirtlichen Bedingungen und Minustemperaturen stattfand, macht sie umso dramatischer 😉
        Vielen Dank nochmals, und ich freu mich sehr auf die nächste Gedankenreise!

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      3. …und ich mich auf Deine nächste Geschichte, lieber Disputnik. Sie sind mir oft eine Inspiration, ein Wiederfinden und Begegnen. Im Leben ist alles miteinander verbunden und die Gedanken-Reisen vom Anfang der Tage bis an das Ende der Nächte begegnen immer auch der eigenen Sterblichkeit. Wir sind die Weichensteller an den Schnittstellen ähnlicher Eingebungen, die Passagiere unserer Träume, die manchmal wie geliehene Erinnerungen sind und war ich anfangs als ich zu schreiben begann ein Passagier dieser Nachtfernzüge, immer wieder woanders aufspringend und irgendwann wie ein alter Vagabund müde vom Texten, träume ich heute umso mehr Lokführer zu sein. Am Ende kein Bahnwärter in einem Schrankenhäuschen, kein desillusioniertes Leben in einem Dauerwartezustand mit einem Knochenschädel von Dürer auf dem Schreibtisch. Die Fragen Deiner Geschichte sind zeitlos und wir sind es eben nicht. Nur …in den Gedankenreisen, nur durch die Wortreibung, wenn sie an den Geleisen des Lebens in Begegnungen wieder Funken sprüht. Ich wünsche Dir so viele Geschichten zu schreiben wie Du nur schaffst.

        Das war jetzt aber ein langer Kommentar- ich bitte um Entschuldigung. Ich werde nicht beleidigt sein, wenn Du zwei Tage bräuchtest um ihn von Anfang bis Ende zu lesen. Ich hab e mich aber bemüht ihn so zu schreiben, dass Du auch irgendwo in der Mitte aufhören kannst zu lesen. Mal weglächelnd vom ernsten Thema und in Lauerstellung auf ein Buch von Dir?
        und erneut mit vielen lieben Grüßen von der Fee

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      4. Manchmal ist das Beste an meinen Texten das, was hier in den Kommentaren steht… Ich bin gern mit dir mitgefahren, auf den unsichtbaren Schienen durch die Zeit, vorbei an Bahnschranken und verlassenen Bahnhöfen, immer weiter. Der Totenschädel ist immer da, aber er muss uns ja nicht vom Reisen abhalten…
        Nochmals lieben Dank dir, für die Reise, die Worte. Und was ein Buch von mir betrifft, da gibt’s halt im Moment nur das hier…
        https://disputnik.com/2017/10/19/hornhaut-wortlandschaften/
        …aber vielleicht ja dereinst mal ein weiteres; an mir soll’s nicht scheitern 😉
        Herzliche Grüsse

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