Ein Sturm zieht auf.

Ein Sturm zieht auf. Draußen auf dem kleinen Platz zwischen den Häusern stehen Männer und ziehen an ihren Zigaretten und sie zieht die Vorhänge zu und zieht sich zurück ins Schlafzimmer und zieht sich aus. Ganz langsam zieht sie sich aus, sie hat keine Eile, die Zeit zieht sich hin, zieht Fäden wie flüssiger Käse. … Weiterlesen Ein Sturm zieht auf.

Staub.

Früher war hier mal ein Schuppen. Dunkelgrau und nahezu fensterlos, schlicht und einfach. Er sah schon aus weiter Ferne verstaubt und müde aus, wie ein altersschwaches Tier auf einer kargen Wiese, umgeben von trauernden Bäumen. Wenn man beim Näherkommen aber auf die Empfindungen der Haut achtete, konnte man spüren, wie eine seltsame Wärme vom Schuppen … Weiterlesen Staub.

Zwei schweigen.

Am Straßenrand hängt ein junger Mann an einem Kreuz, die Arme ausgebreitet, den Kopf leicht abgewinkelt. An den Handflächen ist das Blut eingetrocknet, dunkle Flecken umranden die Stellen, an denen man ihm die Nägel durch das Fleisch getrieben hat. Sein Gesicht sieht traurig aus. Sie steigt von ihrem Fahrrad, lehnt es an die Leitplanke und … Weiterlesen Zwei schweigen.