Liebeslieder.

8 Gedanken zu “Liebeslieder.”

  1. Unaufrichtigkeit zu sich selbst scheint mir das Thema des vorliegenden Textes zu sein (insbesondere in Liebesdingen), allerdings ist mir der Übergang zum letzten Absatz und dem plötzlichen Besinnungswechsel der Protagonistin doch etwas zu abrupt, einem Non sequitur nicht ganz unähnlich, leider. Gleichsam sticht die unvermittelte Rede vom Trinken, Ficken, Kaufen und Schlafen in ihrer Derbheit hervor, gab es für eine solche zuvor doch keinerlei Anzeichen.

    Das Thema wie auch die Gedanken der Protagonistin sind freilich alles andere als uninteressant! Ich wäre ihrem Räsonieren über die Falschheit und die wahre Intention der genanten Lieder und ihrer Macher gerne noch länger und umfänglicher gefolgt.

    Vielleicht mag das Thema aber auch einfach nur zu groß für ein kleines Fragment gewesen sein?

    (Bemerkenswert finde ich, wie auch in diesem Text des Verfassers der Musik wiederum eine tragende Rolle zukommt.)

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    1. Ja, mag sein, dass das kleine Fragment dem grossen Thema nicht gerecht werden kann. Wahrscheinlich können dies kleine Fragmente nie. Der Text ist (wie so viele hier) nur eine Skizze, und Skizzen sind häufig ungenau, sind nur grobe Entwürfe, bisweilen mit falschen Strichen.
      So oder so freut’s mich sehr, dass du den Text gelesen und mit deinen Gedanken bereichert hast; vielen Dank dir!

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  2. ja, das ist das Problem dabei.
    Stachelig wie eine Kastanie und das bis ins Mark frißt Sanftes u. Weiches mit der Zeit auf
    u. findet die anderen Teile seines Ichs nicht mehr zwischen all dem vielen Stacheligen…
    Also aufgepasst, daß es uns nicht passiert ‚g‘

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  3. *lächel*, weich fühlen sie sich an, das steht fest und Weiches gibt nach, Weiches scheint sanft und nachgiebig.

    Dein letzter Absatz rundet den Text, er hat noch zwischen den Zeilen so viele Gedanken und Wünsche und Träume, daß ich mit dem Überlegen und darüber Nachsinnen gar nicht hinterherkomme.

    Oft tragen wir eine harte Schale mit uns und wenn sie mal aufreißt, dann fließt so vieles ein und wieder hinaus, daß unser ganzes Leben überschwemmt wird von dem, was wir fühlen können, und dachten doch vorher, UNS könne es NIEMALS so gehen…

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    1. Vielen herzlichen Dank, liebe Bruni! Und ja, die harte Schale, sie wird gern und oft getragen, und manchmal ist sie ja auch wichtig, sie schützt und vermag abzuschirmen. Schwierig wird’s wohl (auch) dann, wenn man selbst vergisst, was und wer man ist, unter der Schale… Nochmals Danke und liebe Grüsse…

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