Isoliert.

19 Gedanken zu “Isoliert.”

  1. Tja, auch so ist das Leben…
    manchmal hart, manchmal weich,
    manchmal aber auch trocken…

    …nur deine Worte sind es nie,
    die sind immer vollmundig
    genial, lieber Disputnik.

    Have a good day,
    lots of greetings
    from Finbar

    Gefällt mir

  2. Sorgfältige Beschreibung eines in sich selbst zutiefst gefangenen Menschen. Es bleibt offen, was ihn so sehr verstörte, dass die Außenwelt zum Feind wurde und die Erinnerung zur Gefängniswärterin.
    Das Körperbewusstsein verloren, zu sich selbst und dem Draußen den Bezug verloren.

    Wieder einmal gern gelesen und hiergewesen,
    viele Grüße
    von der Karfunkelfee

    Gefällt mir

      1. Der Text und die Thematik arbeiteten nach und dann las ich vom Faktoid auch noch einen beeindruckenden Text (schwärze…) und dann ist, wie es manchmal geschieht, etwas Eigenes entstanden. Ich würde gern einen Link zu Deinem tollintensiven Text setzen, darf ich…?

        Liebe Grüße
        von der Karfunkelfee

        Gefällt mir

  3. es wäre interessant, mal zu lesen, wie die Blümchen und Bäumchen, die Vögelchen und Zweigelein bei Dir klingen würden, lieber Disputnik, höchst interessant wüßte es sein *lächel*

    Dein aktueller Text ist so beklemmend, so intensiv geschrieben, eigenlich wie immer und doch so anders, daß ich sie vor mir sehe, ihre innere Zerrissenheit spüre, sie trotz Gestank und Umsichschlagen in die Arme nehmen möchte, um
    sie herauszutragen aus einer Umgebung, wie sie nicht menschenunwürdiger sein kann, die ihr immer mehr ihrer Würde nehmen wird, wenn da überhaupt noch ein Fitzelchen übrig ist in ihr…
    Du weckst beim Lesen Gefühle, die schwer zu ertragen sind, die zeigen, was sein kann, auch wenn wir es GottseiDank nicht kennen.

    Gefällt mir

    1. Vielleicht versuche ich mich mal dran, an den Vögelchen und Blümchen. Und vielleicht kann ich sogar der Versuchung widerstehen, sie in den letzen Sätzen jäh aus der zuvor aufgebauten Harmonie zu reissen. Mal sehen…
      Ja, man würde sie wohl gerne heraustragen, doch man kann nicht, man kann sie nicht aus ihr selbst heraustragen, die Mauern sind zu dick und dicht.(Innere Zerrissenheit, ja, ein passender Ausdruck, aber die Vorstellung, so ganz plastisch, sie ist furchtbar…)
      Vielen Dank, liebe Bruni, fürs Lesen und Ertragen und überhaupt…

      Gefällt mir

      1. Die Randgestalten, die aus der Üblichkeit fallenden, die am Leben Verzweifelnden, dieses Leben nicht mehr Ertragenden sind es, denen Du Deine Geschichten widmest und sie sind allesamt gut. Sie treffen jedesmal den Kern, den Punkt, der berührt werden muß, um zu erkennen.

        Hast Du für Deine Kids schon mal Geschichten geschrieben? Wohltuende, die sie sich von ihrem Papa wünschen würden?
        Eine solche würde ich gerne mal lesen, denn auch die müssen in Dir schlummern. Ich kann es mir gar nicht anders vorstellen…Es wären nicht die üblichen, aber vielleicht die besonderen? Die, die es kaum mal gibt, die man mit der Lupe suchen muß…

        Liebe Grüße von Bruni

        Gefällt mir

      2. Die Kindergeschichten, es gibt sie natürlich, wenn auch die meisten davon nicht aufgeschrieben sind, sondern nur im Moment entstehen, bestehen…
        Aber vielleicht mach ich ja mal ein Kindergeschichtenblog…
        Liebe Grüsse dir…

        Gefällt mir

  4. Ich empfinde in gewisser Weise ähnlich. Ein Bild von Isolationshaft, schlimmer noch von Dunkelhaft, kam mir in den Sinn und wie ein Mensch das überleben kann. – Ich las gerade vor einiger Zeit, wie ein Kind in Afrika nach dieser schrecklichen Beschneidung 2 Wochen allein in einem Zelt verbringt, mit Schmerzen, mit Fieber, mit Angst. All das kam mir in den Sinn beim Lesen.

    Gefällt mir

    1. An afrikanische Kinder dachte ich nicht unbedingt, aber ja, diese Umstände, die Isolation, das ist wohl universell, leider, wenn auch selten so schrecklich wie bei jenem von dir erwähnten Kind… Vielen Dank dir fürs Lesen und fürs Zulassen der Gedanken…

      Gefällt mir

  5. Manchmal traue ich mich nicht gleich, dem Lesebefehlsknecht zu folgen, so sehr fürchte ich die Wucht Ihrer Worte. Und weiß doch, ich will es lesen. Und manchmal traue ich mich nicht, meinem inneren Kommentierknecht Folge zu leisten, so überflüssig ist jedwedes Wort dazu. Und muß Ihnen doch schreiben, wie unglaublich Ihre Sprachgewalt ist. Immer wieder Gänsehaut.

    Gefällt mir

      1. ‚Fürchten‘ war eine unglückliche Wortwahl, lieber Disputnik. Ich wöllte, ich könnte die Beklemmung besser in Worte fassen, die einen beim Lesen anspringt. Man sieht, was Sie schreiben und das auch in der Düsternis. So bei Bienchenblümchenbäumchenschreiberey, da ist einfach, für den Leser ein Bild zu malen. Bei dunklen Texten finde ich das unfassbar schwer. Sie schaffen das. Immer.

        Gefällt mir

      2. Das ist wunderfreundlich, das Kompliment. Jedoch gebe ich (nicht einmal ungern) zu, dass ich bei Bienchen und Blümchen (die mich diesbezüglich gar nicht so einfach dünken) wohl auf ganzer Linie versagen würde; da würde es kein Bild geben, kein Garnichts. Darum bleibt es hier wohl eher beklemmend als befreiend, irgendwie. In jedem Fall herzlichen Dank Ihnen…

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s