Der Alpendoktor.

10 Gedanken zu “Der Alpendoktor.”

  1. Ich hatte das Glück, das letzte halbe Jahr vor dem Abitur einen ähnlichen Lehrer im Russisch-Leistungskurs gehabt zu haben. Er hat zwar kein Buch mit uns geschrieben, aber er hatte genau jenes Leuchten in den Augen und eine sehr sympathische und mitreißende Begeisterung, wenn er über die wunderbaren Texte mit uns diskutierte, die er mitbrachte.

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    1. Ein Buch schreiben, das muss nicht unbedingt sein, aber das Leuchten, es ist ungemein wichtig, denke ich. Damit bekommt das, was gesagt wird, einen ganz anderen, grösseren Wert, wird glaubhaft… Vielen Dank dir fürs Lesen und für deine Gedanken…

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      1. Vielen Dank dir fürs Schreiben und für Deine Antworten! Die meisten meiner Lehrer in den anderen Fächern waren leider auch wenig motivierend bis gleichgültig, so war mir Schule an sich im Großen und Ganzen auch recht gleichgültig, musste eben sein und das war auch in Ordnung, aber ich habe nur aus wenigen Fächern wirklich was für mich mitnehmen können. Den größten Unterschied hatte ich ein Mal in Chemie. Bei dem einen Lehrer, den wir nur ein paar Wochen hatten, hatte ich eine 1 im Test und bei dem Nachfolger eine 4. Ich habe Chemie abgewählt.
        Ich denke auch, dass das mit dem Buch auch nicht unbedingt sein muss, aber ich habe mir immer gewünscht, dass wir mehr kreativ schreiben, das haben wir in Deutsch das letzte Mal in der 10. Klasse gemacht. So entstand mein erstes Gedicht, fällt mir gerade auf. Es verfehlte völlig die Aufgabenstellung, aber ich war überrascht und erfreut darüber, mit Worten etwas Kleines ausgedrückt zu haben. Wer weiß, vielleicht hätte ich sonst nie wirklich damit angefangen, Gedichte zu schreiben. Und jetzt hab ich einen Blog…

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      2. Gerade beim Schreiben ist es wohl auch immer etwas, das in einem schlummert. Wenn jemand absolut keine Neigung zum Schreiben hat, nützt auch der beste Lehrer nichts. Wenn hingegen jemand diesen Drang zum Schreiben hat, reicht wohl schon ein kleines Ereignis, um etwas auszulösen… Schön, dass bei dir aus einem Text, der die Aufgabenstellung verfehlte, etwas Grosses und Gutes entstanden ist… Lieben Dank nochmals für deine Worte!

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    1. Klingt sehr spannend. Und der Ansatz, dass man die Schüler mögen und sie das auch spüren lassen muss, er klingt irgendwie logisch, fast selbstverständlich. Was es wohl aber häufig keineswegs ist… Vielen Dank fürs Lesen und für den Hinweis…

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  2. Äußerst bedauerlich, das genau solch ein Unterricht so selten zu finden ist. Wo die Schreibe doch ein so wichtiges und schönes Instrument sein kann. Da kann es ein Lehrer wirklich schaffen, den Gar der Leidenschaft für
    das Schreiben zu ersticken… das leidige Thema mit den Lehrern. Es sollte ein engmaschigeres Auswahlverfahren für Interessen geben. Nicht anhand der Zensuren beurteilt, sondern anhand ihrer empathischen und leidenschaftsübertragenden Kompetenzen 🙂

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    1. Ja, es gibt sie wohl zu selten, diese Art des Unterrichts, diese Art von Lehrerinnen und Lehrern. Ob nun Schreiben oder Physik oder Geschichte, eine leidenschaftliche Lehrperson kann so vieles auslösen. Aber eben, sie zu finden ist nicht einfach. Und zudem sind Lehrerinnen und Lehrer auch nur ein Teil des Ganzen; es geht auch um Schüler, Eltern, Politik, Behörden, Gesellschaft, Wirtschaft, Medien… Vielen Dank dir fürs Lesen und für deine Gedanken…

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