Die Seiltänzerin.

7 Gedanken zu “Die Seiltänzerin.”

      1. *lächel* fein klingt das…. HONIGWORTE…. *lächel*

        ab und an hast du sie dir redlich verdient, diese Honigworte von mir, lieber Disputnik!

        Liebe WE-Grüße
        vom Lu

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  1. ja, ich mußte beim Lesen auch an die zerstörten, zerbombten Häuser nach dem 2. Weltkrieg denken und an die Trümmerfrauen, an den Mut und die Kraft, die die Menschen bewiesen, als sie den Neuaufbau in Angriff nahmen, als sie aus dem staubigen Schutt Neues begannen.
    Es ist Dir gelungen, ein wunderbar intensives Bild zu zeichnen, eine Kohlezeichnung, in der man in Schwarz und Weiß hoch oben mit wenigen Strichen skizziert, die Seittänzerin erkennen kann…zwischen den Türmen, die als einzige in den übrigen Ruinen gut zu erkennen sind.

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    1. Vielleicht ist es am Anfang, auch an jedem Neuanfang, stets eine Skizze, eine Zeichnung mit wenigen Strichen, die man mit Mut und Kraft vertiefen muss… Vielen herzlichen Dank nochmals, liebe Bruni…

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  2. was für eine sand verwehte seltsame Geschichte, lieber disputnik. Zweimal mußte ich sie lesen, bis ich ihren Sinn begriff, obwohl er doch auf der Hand zu liegen scheint, aber Du hast alles so fein verpackt,, u. in sich nochmal verwoben, daß man/frau schluckt und schluckt, bis alles dort am Platz angelangt ist, wo dann das Verstehen endlich zu wachsen beginnt.
    Eine Düsternis schaffst Du, ein mechanisches sinnloses Säubern, eine Resignation, die alle erfaßt hat, die nicht wissen, was sie sonst tun könnten und tun müssen sie, auch wenn sie nun Robotern gleichen, bis sie die Frau auf dem Seilt erblicken.
    Eine, die lebt und sich nicht beirren läßt, die das Seil betritt, über den Abgrund balanciert und zeigt, daß nicht alles zu spät ist, daß es immer wieder einen Beginn geben kann, der auch noch auf Schutt aufgebaut werden kann
    Sie erreicht die Menschen in ihrer Not, sie sehen sich wieder als Gemeinschaft und erkennen sich selbst, wie sie eben noch waren…

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    1. Liebe Bruni, vielen Dank dir, auch dafür, dass du den Text noch ein zweites Mal gelesen hast… Die Idee zur Geschichte entstand wohl beim Lesen der Tagebücher von Max Frisch. Dort beschreibt er unter anderem Erlebnisse und Begegnungen in Deutschland und anderen Ländern kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Ich kann mich nicht mehr genau entsinnen, aber irgendwo wird wohl gegaukelt und getanzt in den Trümmern… Ja, es kann wohl immer wieder einen Beginn geben, häufig muss es das, weil es nichts anderes mehr gibt… Nochmals lieben Dank dir!

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