Kein Rassist, aber.

10 Gedanken zu “Kein Rassist, aber.”

  1. es ist schnell rassistisch dahergeredet, wenig wirkungsvoll auf Dauer
    es ist schnell rassistisch gehandelt, wirkungsvoll auf Dauer
    es ist langsam rassistisch gekriegt, sehr wirkungsvoll auf Dauer, nämlich für immer!
    des Teufels Eskalation!

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    1. Du hast Recht, lieber Finbar, obwohl ich glaube, dass auch das rassistische Daherreden auf Dauer eine Wirkung entfaltet, sich langsam einschleicht und zu übleren Folgen führen kann… Vielen Dank für deine Worte!

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  2. Gibt es diese „geschützten Zonen“ nicht schon längst? Geschützt werden sie durch die Unfähigkeit derjenigen, die nichts sagen wollen. Sich nicht trauen. Den Rassismus unschön finden aber keinen Mut haben dagegen anzugehen. Angst haben. Geschützte Zonen wohin man sieht. In der Schulhofecke, im Lehrerzimmer, in der Polizeiwache, in der Redaktion der Lokalzeitung, am Stammtisch und bei Oma Erna. Je mehr Leute nichts sagen wollen; schließlich kostet es Überwindung dem Schüler, dem Kollegen, der alten Dame einfach so ins Wort zu fallen, desto dicker der Schutzwall. Desto unwahrscheinlicher ist es, das da jemand des Weges kommt, der sich ein Herz und einen fetten Vorschlaghammer faßt. Salute!

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  3. die, die im Geheimen agieren, die Du nicht sehen kannst, sind noch gefährlicher meiner Meinung nach, weil sie tun und lassen können, was sie wollen, keiner verdächtigt sie, sie höhlen aus im Untergrund, unerkannt und ungenannt. Bis sie bemerkt werden, ist das Unheil schon lange geschehen. Ihre Ideologien sind weit gestreut inzwischen.

    Die, die sich vom Begriff des Rassismus distanzieren und trotzdem unentwegt gegen diese Anderen wettern, Gründe gibt es ja genügend, sind Feiglinge, die die erste Gelegenheit ergreifen würden, sich eine Uniform anzulegen, wenn alle sie tragen würden. Nur bis zu diesem Zeitpunkt distanzieren sie sich, aber dann… s. 3. Reich

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  4. Mit der europäischen Geschichte und der deutschen im Besonderen im Gepäck, sollten wir uns alle lieber an einen Schlachtruf halten, der da lautet: „Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ Und entsprechend bin ich dafür Leuten, die die im Beitrag genannte Floskel benutzen, gleichermaßen eine verbale Ohrfeige zu erteilen. Soll jeder machen was er will, aber hier gibt’s für mich keine Toleranz!

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    1. Vielen Dank für deine Worte… Ich bin grundsätzlich absolut deiner Meinung. Eine kleine moralische Frage stelle ich mir diesbezüglich dennoch hin und wieder: Wenn man Intoleranten mit Intoleranz begegnet, ist dies dann nicht mit einer ähnlichen (wenn auch nicht in vergleichbarem Mass ausgeprägten oder grundlosen) Unduldsamkeit und Rechthaberei behaftet? Ich weiss keine abschliessende Antwort, doch ganz egal, wie sie lautet – verbale Ohrfeigen sind angebracht und Rassismus zählt zu den Dingen, deren (leider höchst unwahrscheinliches) Aussterben ich nicht bedauern würde.

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  5. oh ja, sie sind Menschen
    wie Du und ich auch
    aber
    sie sind das, was ich verabscheue,
    was ich auch in mir selbst nicht zulassen werde
    weil ich um die Schäden weiß,
    die sie anrichten,
    um das Leid, das entsteht,
    wenn sie sich austoben

    Was bin ich sie leid, diese Rassisten
    die ihre „Springerstiefel“ im Verborgenen hüten,
    damit sie niemand erkennt
    und vielleicht sogar mit dem Namen nennt…

    und deshalb fände ich es gar nicht schlecht, wenn es dieses Land gäbe, in dem sie sich versammeln könnten,
    doch ich befürchte, sie werden einen Krieg entfesseln, der eine gegen den anderen, der Schlimmste gegen den Schlimmen und sie würden sich mit Steinen bewerfen, Foltern und Knechten, denn das liegt ihnen, das Unterdrücken der Schwachen, der Anderen, der nicht mit Johlenden…

    Nein, ich möchte nicht sein wie sie, deshalb rufe ich oft meinen Verstand zur Ordnung, wenn er mir einen „rassistischen“ Gedanken eingeben möchte – denn wirklich gefeit dagegen ist keiner

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    1. Liebe Bruni, vielen Dank für deine Worte, auch für deine Wut, die manchmal alles ist, was noch bleibt, wenn Respekt und Verständnis längst nicht mehr taugen… Ich verstehe sie oft nicht, jene Personen, die ein unzweifelhaft rassistisches Gedankengut offenbaren, sich aber emsig von der Bezeichnung als Rassist distanzieren, irgendwie entsteht dadurch ein mulmiges Gefühl, eine Unberechenbarkeit. Aber ich kann auch bekennende Rassisten nicht verstehen, und wer nun gefährlicher ist, weiss ich nicht…

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