Traugottverdammt.

8 Gedanken zu “Traugottverdammt.”

  1. tja, die Namen werden uns verpasst und wir haben sie an der Backe. Wie wir aussehen, ob sie zu uns passen, wie wir mit ihnen klarkommen, das bedenkt niemand im Moment der Namensgebung. Eigene Wünsche werden projiziert und das wars. Meistens, nicht immer… 🙂
    Ich finde, zu einem Traugott passt Schönheit und zu einer Isabell auch das Hässliche, aber es ist meine ureigene Meinung. Bestimmt nicht die der anderen *lächel*

    Was wird er nun machen mit sich und seinem Namen? Kehrt er in die Welt der übrigen nicht passenden Namen zurück? Wird er sich zu einem freundschaftlichen Schluck Mineralwasser mit Isabell treffen? Er wird ihr wohl gebeichtet haben, daß er sich nicht aus der Anonymität traute, oder, lieber Diputnik?
    Hätte ein anderer Name seine Persönlichkeit verändert? Narziss wäre für ihn auch nicht besser gewesen und weder mit Apoll oder Paris wäre er besser bedient gewesen.

    Ach, Du meinst, er hätte sich einen „normalen“ Namen gewünscht? Wäre er mit Michael oder Herbert ein anderer gewesen? ICH weiß es nicht. Was meinst Du dazu?

    Ich heiße Brunhilde, aber meinst Du, ich wäre eine Walküre geworden? Ich habe es mir mal kurzfristig gewünscht, weil ich die Kühnheit und die Kraft der sagenhaften Dame bewunderte, aber das ging schnell vorbei, als ich dann weiterlas und ich bin ihr nie ähnlich geworden..

    Augenzwinkernde Grüße von Bruni, die wie immer Deine Schreibe sehr bewundert.

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    1. Vielen Dank, liebe Bruni, für deine Worte und deinen Betrachtungswinkel…

      Es ging mir nicht so sehr um den Namen. Namen machen keinen Menschen, wie auch Ohren, Haare, Herkunftsland oder Haut keinen Menschen machen. Doch derartige Dinge genügen vielen Menschen oft, um einen anderen Menschen zu beurteilen und zu verurteilen. Traugott verzagte ob dieser Oberflächlichkeit und zog sich zurück. Bei Isabelle musste er erkennen, dass auch er selbst nicht vor dieser Oberflächlichkeit gefeit ist. Und vielleicht hatte dieses Erkennen etwas Versöhnliches, vielleicht konnte er zumindest ein wenig Frieden mit der Welt schliessen…

      Ein anderer Name hätte seine Persönlichkeit wohl kaum grundlegend verändert, aber vielleicht die Art und Weise, wie andere mit ihm umgehen, was wiederum auch ihn selbst beeinflusst hätte…

      Doch eigentlich überlasse ich die Deutung und das, was er in seinem Brief schrieb, gerne deiner Vorstellung, deiner Perspektive, ebenso das, was darauf folgen könnte… Nochmals vielen lieben Dank für deine Gedanken, die wertvollen…

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    2. Es ging um unsere Oberflächlichkeit, der auch er zum Opfer fiel, ich weiß, ich wußte es, lieber Disputnik, Du hattest es ja wunderbar herausgearbeitet, aber dieser Name – Traugott – war so verführerisch für mich, ich mußte mich auf diese Namensgeschichte einlassen u. bin dabei ein wenig am Sinn Deiner Geschichte vorbeigewandert… Liebe Grüße von mir

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      1. Auf welchem Weg auch immer du wanderst, du bringst deine Sichtweise, deine Gedanken ein, und die sind wertvoll… Vielen herzlichen Dank dafür, liebe Bruni…

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  2. Das muß einem ja erst mal einfallen. Hat ja auch einen Kern der Wahrheit.
    Gefällt mir sehr gut die Geschichte, viele Worte, aber Inhalt. Im Gegensatz zu vielen
    anderen Geschichten, viele Worte, kaum oder wenig Inhalt.. Lewi

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