Was von uns bleibt.

6 Gedanken zu “Was von uns bleibt.”

  1. Lieber Disputnik,
    Was für eine große Frage, so groß, dass sie den Text bestimmt, ihn lenkt und bestimmt und zwischen all dem sich langsam Verflüchtigenden bleibt vielleicht am Ende des Lebens diese eine einzige Frage übrig und pflanzt sich fort, von Generation zu Generation.
    Manche Menschen sagen zum Ende ihres Lebens hin, es sei nun gut, sie würden nun gerne sterben wollen. Sie seien zufrieden. Vielleicht waren es nicht die reichsten, die gesündesten, die stärksten oder zuversichtlichsten Leute. Vielleicht haben sie ja nur endlich eine Antwort auf diese nervige Frage gefunden. Vielleicht lautet sie: In fünftausend Jahren weiß sowieso niemand mehr wer ich mal war. Also ist es wurschtegalwumpe. Schön war‘s trotzdem und hauchen ihr letztes Tschüss.

    So gern gelesen ganz liebe Grüße von Amélie

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    1. Wie schön, wenn man zum Ende des Lebens sagen kann, nun sei gut, man würde nun gerne gehen, es gebe sonst nichts mehr zu tun und zu sein. Für einen selbst ist ja eh entscheidender, was war, als man da war, und nicht, was bleibt, wenn man nicht mehr da ist.
      So gern gelesen – deine Worte ebenso. VIelen lieben Dank dir und herzliche Grüsse zurück, liebe Amélie…

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