Placido Domingo.

18 Gedanken zu “Placido Domingo.”

      1. Weibliche VIPs und die, die es werden wollen, in Musik Film und Fernsehen meinen sich herausnehmen zu können, das andere Geschlecht sexuell anmachen zu können, wann immer sie sich einen Vorteil davon erhoffen.
        Eklig sowas!

        Vielleicht ist jetzt klar, was ich meine.

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      2. Ich weiss nicht, ob «Jemanden anmachen, um einen Vorteil daraus zu ziehen» und «Jemanden sexuell belästigen und zu ungewollten Handlungen nötigen» tatsächlich auf der gleichen Ekligkeitsstufe stehen, ganz unabhängig von der Schuldfrage. Ausserdem kann ich nicht ganz nachvollziehen, dass du kritisierst, wenn jemand das Verhalten von männlichen VIPs kritisiert, danach aber selbst das Verhalten von weiblichen VIPs kritisierst. Aber ja, deine Meinung ist durchaus klar, und ich respektiere sie, ohne sie zu teilen.

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      3. Hochschlafen, falls es dir besser gefällt, sie schlafen sich hoch, sie lassen sich vögeln, weil sie davon einen Vorteil haben. So was könnte man auch Prostitution nennen. Das finde ich nicht minder verwerfllich, als jemanden zu belästigen. Zumal ziemlich unfair den Frauen als Mitbewerberinnen gegenüber, komischerweise wird in den Diskussionen darüber nie ein Wort verloren. Vergewaltigung ist Scheiße, das bezweifle ich ja gar nicht. Hexenjagd Unbeteiligter finde ich persönlich aus zwei Gründen nicht gut: Erstens wegen der Unschuldsvermutung und zweitens weil man je nach Quelle, auf die man sich beruft, ganz schön daneben liegen kann. Oder wärst du jetzt gerne C. Metzelder?

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      4. Nein, Hexenjagd ist nichts Gutes, aber nicht jeder Vorwurf ist gleich eine Hexenjagd. Aber eben, Meinungen muss man nicht teilen. Du musst zum Beispiel auch nicht mit mir übereinstimmen, wenn ich Whataboutism anstrengend finde…

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      5. Whataboutismus ist mittlerweile auch schon zu oft angewandt worden, um den scheinbar unterlegenen und im Unrecht argumentierenden intellektuell mundtot zu machen, als dass mich der Vorwurf träfe. https://natuerlichnackt.com/2019/08/27/whataboutism/
        Ich sagte und ich sage, lasst diese Anschuldigungen sein, wenn ihr nicht selbst betroffen seid. Hört auf, euch das Maul über Beschuldigte zu zerreißen, da ihr unmöglich wissen oder feststellen könnt, wenn im Recht und wer schuldig ist.
        Ich bin mir sicher, dass in jeder dieser Affären um Männer, die solche Machtpositionen ausnutzen, viele Ankläger nur auf einer Welle mitschwimmen und den Fakt, dass sie vor zwanzig Jahren jemandem den Schwanz gelutscht haben, um eine Rolle zu bekommen, heute auf einmal als sexuellen Missbrauch sehen. Ich weiß nicht, was sie sich davon versprechen. Beim einen ist es Geld, bei der alternden Diva vielleicht die Aufmerksamkeit. Aber Anschuldigungen zu erheben, die viel zu weit zurückliegen, um sie jemals beweisen zu können, ist immer noch ein probates Mittel, jemanden mundtot zu machen. Frag doch einfach Kevin Spacey.

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      6. Ich bin fasziniert. Irgendwie.
        Nun. Ich wollte niemanden mit irgendwas treffen, auch dich nicht mit einem Vorwurf zum Whataboutism. Auch sehe ich weder im Text noch in den Kommentaren irgendeine Anschuldigung oder zerrissene Mäuler gegen konkrete Beschuldigte. Aber ja, wenn ich Kevin Spacey treffe, werde ich ihn fragen. Bis dahin werde ich wohl weiterhin ab und zu über sexuellen Missbrauch, Misogynie und dergleichen reden und schreiben – mit der Überzeugung, dass dies (zumindest aus meiner Sicht) weitaus wichtigere und weiterverbreiterte Themen sind als üble Nachrede oder falsche Anschuldigungen gegen Männer. Und dies nicht zuletzt aus der Tatsache heraus, dass ich viel zu viele Frauen kenne, die vergewaltigt oder sexuell missbraucht wurden, aber keinen einzigen Mann, der fälschlicherweise beschuldigt wurde. Natürlich gibt es auch Letztere. Aber eben. Trotz allem danke ich dir sehr für die anregende und spannende Diskussion.

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      7. Lu hat sich ja nicht auf Placido bezogen sondern auf die nachgewiesene und verurteilte Praxis vieler, die Gelegenheiten nutzten mit viel jüngeren ambitionierten Frauen in die Kiste zu steigen. Da mag es schon zum Teil einvernehmlich zugegangen sein, aber ganz oft auch nicht. Placido hängt noch in der Luft, sicher auch wegen seiner engelgleichen Erscheinung, sehr gut von Disputnik beschrieben. Ich denke es ist aber nur noch eine Frage der Zeit… und eklig ist da noch vorsichtig beschrieben.

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      8. Ein Lied ist nur so lange nur ein Lied, bis man es mit einem Moment oder Menschen verbindet, den man liebt oder hasst.
        Danach kann es niemals mehr „nur ein Lied sein“…
        Im übrigen gilt für mich die Unschuldsvermutung! Lasst uns über Señor Domingo weiter reden, wenn ein ordentliches Gericht zweifelsfrei seine wie auch immer zu nennende Schuld festgestellt hat.

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      9. Ein wunderbarer Gedanke, dass ein Lied aufhört, nur ein Lied zu sein, wenn man es mit einem Menschen verbindet…
        Und ja, die Unschuldsvermutung gilt natürlich. Dennoch finde ich es wichtig, über derartige Dinge zu reden und sie nicht unter tausend Mäntel des Schweigens zu begraben. (Obwohl es im Text, trotz des Titels, erst in zweiter Linie um dieses Thema ging…)

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