Nolgg.

5 Gedanken zu “Nolgg.”

  1. Du hast eine künstliche Stadt erschaffen und sie erinnert mich ein wenig an Dubai, das mir auch immer so künstlich, weniger kunstvoll vorkommt, auch wenn es reich geschmückt ist.

    Doch ist es nicht auch mit einem neuen Stadtteil in einer alten Stadt so, wie zB. in HD aktuell mit der Bahnstadt, wo es vorher kein einziges Haus gab, vielleicht drei verfallene Gartenhüttchen, ich weiß es nicht. Nun wurde da eine wirklich komplett neue Stadt aus dem Boden gestampft, mit Grünanlagen, die es noch nicht gibt, Straßen u. allem, was dazu gehört…
    Na ja, von der Stadtverwaltung genehmigt und alles ordnungsgemäß abgesegnet, aber hätte das nicht auch Dein übermäßig reicher Mann tun können? Sich mit den Verwaltungen in Verbindung setzen, mit einem kleinen feinen ordentlichen Bürgermeisteramt dann im Zentum seiner Stadt? Dann wäre Geburten eingetragen worden, für neue Erdenbürger wäre eine Heimat entstanden…
    Warum war ihm die Autonomie so wichtig? Was hatte es für einen Gund?

    Nun ist es bei Dir eben anders und die Stadt krankt an ihrer isoierten Künstlichkeit uud knirscht und kracht in allen Fugen, weil es so etwas einfach nicht geben kann/darf und ich vermute, genau das wolltest Du auch darstellen, lieber Disputnik.

    Ich habe schon Probleme mit einem großen künstlich geschaffenen Einkaufszentrum und meide es wie die Pest. Werden die Schlangen auf der Autobahn dorthin immer länger, fahre ich langsam und genußvoll daran vorbei und liebe die alten in oftmals vielen Jahrhunderten gewachsenen Städtchen mit ihren Stadtkernen und ihren wundervollen Winkeln und Gassen, mit ihrer Enge und mitunter auch dem dort herrschenden Gedränge…

    Ein Text, der sehr zum Denken anregt, lieber Disputnik

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen herzlichen Dank, liebe Bruni… Es freut mich sehr, dass der Text zum Denken anregt, und es freut mich noch mehr, dass du deine Gedanken teilst und mitteilst…

      Es ging mir gar nicht nur um Aspekte wie Stadtentwicklung oder so, sondern auch um Heimat, diesen merkwürdigen Begriff, der doch so oft für gesellschaftliche Unruhen verantwortlich scheint. Ähnliches gilt auch für die kollektive Vergangenheit, auch für religiöse und politische Strukturen. Beim Experiment ging es dem merkwürdigen Mann vielleicht darum, zu ergründen, ob das Zusammenleben besser klappt, wenn da keine Heimat ist, keine Geschichte, keine eingespielten und eingeübten Strukturen. Aber eben, es war wohl ein ziemlich zweifelhaftes Experiment…

      Nochmals lieben Dank und herzliche Grüsse…

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