Unvollendet.

5 Gedanken zu “Unvollendet.”

  1. Nichts ist jemals vollendet und Menschengeschichten schon gar nicht. Niemals. Und alles sind Tragödien, jede einzelne. Jede endet mit dem Absprung der jeweiligen Hauptakteure, dem Abtritt von der großen Drehbühne des Lebens. Kabuki-Bühnen-Kreisläufe. Nur der Frankfurter Kranz meiner Großmutter- der war vollendet und ist leider Geschichte.
    Viele liebe Grüße zu Dir von Amélie

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    1. Vielen herzlichen Dank dir, liebe Amélie, fürs Lesen und für deine Worte! Aber sind wirklich alle Geschichten Tragödien, nur weil sie nicht ewig andauern können? So oder so – geniessen wir die Zeit auf der Bühne…
      Herzliche Grüsse zurück…

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      1. Wenn ich das Leben rein dramaturgisch betrachte, ja, dann ist es immer am Ende eine Tragödie. Für die Verstorbenen oder ihre Angehörigen. Dazwischen gibt es natürlich hoffentlich auch etwas zu genießen, so dass der zwangsläufige Absprung versöhnt sein könnte, müde und erlöst. Ewiges Leben wäre für unser Gehirn eine Katastrophe, es sei denn, es könnte sich Speicherplatz dazu evolutionieren und ein paar mehr Bereiche nutzen.

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      2. Ein versöhntes und versöhnliches Ende klingt aber dennoch durchaus erstrebenswert. Zumindest für jene Person, die geht. Wenn alles gesagt und getan ist, fällt das Schweigen und Ruhen leichter. Vielleicht. (Und das ewige Leben wäre wohl nicht nur für das Gehirn eine Katastrophe.)

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