Zwischen den Orten.

Zwischen den Orten, unter der Oberfläche und hinter Zeichen, die man nicht versteht; das Taumeln, die Trunkenheit von undefinierbaren Tagen. Man schiesst mit Kanonen auf Spaziergänger, imaginäre Gestalten der eigenen Vergangenheit; man brennt die Brücken nieder, bevor man sie überquert, um der Unmöglichkeit einer Umkehr aus dem Weg zu gehen. Man läuft und lässt laufen, … Weiterlesen Zwischen den Orten.

Augenschichten.

Womöglich sind es die gelebten und ungelebten Jahre, die sich in Schichten über das Auge legen, die den Blick ebenso trüben wie den Reiz des Erblickten, und womöglich wird man sich der Schichten erst gewiss, wenn man in Augen schaut, welche die Zeit noch nicht mit Schichten zu bedecken vermochte, und womöglich lässt sich durch … Weiterlesen Augenschichten.

Siebzig.

Siebzehn Streichhölzer hast du bereits entfacht, um die Kerzen auf dem Kuchen anzuzünden. Die verkohlten Reste legst du fein säuberlich in eine kleine Schale, deren einzige Funktion es ist, verkohlten Resten von Streichhölzern eine letzte Ruhestätte zu bieten, bevor sie im dunklen Abfalleimer verschwinden. Du denkst daran, dass eines Tages womöglich auch von dir nur … Weiterlesen Siebzig.

Eine Welt aus Mustern.

Eine Welt aus Einsen und Nullen, in der es nur um das Funktionieren geht, um Zahnräder und richtige Verbindungen. Eine Welt aus Koordinaten, in der man sich zurechtzufinden hat oder eben verloren geht, verloren ist. Eine Welt aus Mustern, in die man sich zu fügen weiss oder durch deren Maschen fällt. Eine Welt aus Pro … Weiterlesen Eine Welt aus Mustern.

Ein Schaf namens Charles.

Ein Schaf. Vielleicht heisst es Charles, vielleicht auch nicht. Jedenfalls stellt sich Charles am frühen Morgen auf die Wiese. Die Sonne ist gerade erst aufgestanden und reibt sich die Augen. Schnell bemerkt Charles eine dunkle Wolke am Himmel, weit entfernt am Horizont. Sie ist beinahe schwarz, und ja, wenn man genau hinschaut, dann erkennt man … Weiterlesen Ein Schaf namens Charles.