Unter der Decke.

Es ist früher Morgen, die Luft ist kalt und klar. Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Altersheim und wirkt seltsam fremd, eingerahmt von der Kulisse des herrschaftlichen Gebäudes. Das Blitzgerät einer Kamera erhellt in sporadischen Abständen die Dunkelheit des erwachenden Tages. Die Polizisten befinden sich seitlich des Hauses. Sie machen Notizen, nehmen Bilder auf, sammeln Gegenstände … Weiterlesen Unter der Decke.

Obst und Gefühle.

Männer können ihre Gefühle nicht zeigen. Wer diesen Satz einer Suchmaschine ins virtuelle Ohr flüstert, erhält als Antwort über 2,7 Millionen Einträge. Einige Klicks später landet man im undurchdringlichen Dschungel der Diskussionsforen und stolpert immer wieder über die von Männerfingern getippte Feststellung, dass Frauen gar nicht wollen, dass Mann bei seinen Emotionen auf Freilaufhaltung setzt. … Weiterlesen Obst und Gefühle.

Vielleicht sogar ein Baumhaus.

Die funkelnden Tautropfen im Licht der Morgensonne. Raschelndes Laub unter den Füssen. Und Lieblingslieder, die sich wie ein wärmender Mantel um unsere Schultern legen. Die tanzenden Schneeflocken im Schein des Mondes. Duftender Asphalt nach dem Regen. Und Lieblingsmäntel, die von den Dingen der Vergangenheit erzählen. Die Welt gehört uns. Doch allzu oft wissen wir nicht … Weiterlesen Vielleicht sogar ein Baumhaus.

Frieren für dich.

Deine Haare, sie tanzen nicht, wenn der Wind weht; die Tropfen, sie glitzern nicht auf deiner Haut, wenn der Regen fällt; deine Lippen, sie zittern nicht, wenn es kalt ist; die Schneeflocken, sie schmelzen nicht auf deiner Hand, wenn der Winter kommt. Du frierst nicht, nicht mehr, nie mehr. Ich friere für dich. Ich friere, … Weiterlesen Frieren für dich.

Die Welt sehen.

Wer die Welt durch die Augen der Medien sieht, dürfte wohl kaum davon angetan sein, in ihr leben zu müssen. Es ist ein schrecklicher Mensch, der da irrgeleitet über Bildschirme und durch Zeitungsspalten geistert, zumeist begleitet von Gewalt und Angst, von Egoismus und zweifelhalfen Idealen. Es ist ein Gespenst, fest verankert in der Realität, sich … Weiterlesen Die Welt sehen.

Das Bild.

Wenn alles Licht entschwunden und jede Farbe verblasst ist, wenn das Schwarz der Nacht sich ausbreitet und den Raum in kahles Nichts kleidet, schliesse ich meine Augen, um dich sehen zu können. In meinem Kopf entsteht ein Bild, das wahre Bild von dir, von deinem Gesicht, und meine Hände auf deinem Körper führen das Bild … Weiterlesen Das Bild.