Henlein.

Er liebt seine Eltern, wie ein Sohn seine Eltern eben liebt, doch für eine Sache könnte er ihnen jeden Tag eine Bratpfanne mit Teflonbeschichtung über die immer grauer werdenden Schädel ziehen. Bei der Wahl seines Vornamens bewiesen sie ein beträchtliches Mass an Phantasie, liessen aber jede Rücksichtnahme vermissen. Und nun zittert er vor jedem Fragebogen, … Weiterlesen Henlein.

Die Dinge.

Die Dinge. Man ist oft nicht da, wenn sie beginnen, oder man ist sich des Anfangs zumindest nicht bewusst. So kann man etwa an einem Sonntag im Januar auf einer Couch sitzen, den Moment umarmen, und ahnt nicht, dass in eben diesem Moment das eigene Leben einen völlig neue Richtung einschlägt. Nicht, dass nichts mehr … Weiterlesen Die Dinge.

Die Überschätzung.

Namen werden allgemein überschätzt. Und Namen machen auch unangenehm abhängig. Früher zum Beispiel, in meiner Kindheit – und ja, ich wuchs in einer Zeit auf, in welcher Kinder noch eine Kindheit hatten – rief meine Mutter oft meinen Namen in das schwindende Licht eines Sommerabends, zitierte mich ins Haus und schickte mich manchmal direkt ins … Weiterlesen Die Überschätzung.

Die Wahrheit.

Es war ein regnerischer Donnerstag, als ich meinen Verstand verlor. Ich weiss dies deshalb so genau, weil heute Freitag ist und sich besagtes Ereignis gestern zugetragen hat. Der Verlust des Verstandes ist ziemlich schwerwiegend, denke ich. Überhaupt ist es meistens unangenehm, etwas zu verlieren. Bei einer Klassenfahrt verlor ich, damals wohl etwa neun Jahre alt, … Weiterlesen Die Wahrheit.