Ein sich die Haare raufendes Nein.

5 Gedanken zu “Ein sich die Haare raufendes Nein.”

  1. Hier scheint mir eine Art phänomenologische Betrachtung gewisser Streitgefühle und -gedanken vorzuliegen, wobei ich mich frage, inwieweit das Allemeingültigkeit beanspruchen zu scheinende „[m]an fragt sich“ des Textes auch in der Wirklichkeit wiederzufinden ist. Ich meine, wenn die gefühlsmäßige Verneinung so stark und ausgeprägt ist wie im zweiten Absatz des Textes, so ist die Vernunft doch für gewöhnlich längst verstummt (oder zumindest kaum mehr wahrzunehmen). Für eine – unverzügliche? – Reflexion auf höherer Ebene scheinen mir da die Voraussetzung doch eher ungünstig.

    Ich meine, auch Gefühle erzeugen „Lärm“, der erst einmal von der Vernunft überwunden sein will. Der Schlußsatz scheint mir dann auch die Frage zu stellen, ob diese Überwindung überhaupt je möglich ist!

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    1. Die verstummte Vernunft, die du ansprichst, war zweifellos eine der Motivationen für den Text, in vielen Diskussion ist sie gar nicht mehr wirklich präsent, oder sie hockt schweigend in einer Ecke und verfolgt das Geschehen mit einem Schulterzucken.
      Herzlichen Dank dir fürs Lesen und für deine Worte!

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