Der Besucher.

9 Gedanken zu “Der Besucher.”

  1. Das Foto zum Text hast Du wieder sehr gut ausgewählt. Und der Text dazu ist ebenso berührend und traurig stimmend. Irgendwo las ich kürzlich: Einsamkeit gehört am Ende des Lebens zum Leben. Ich denke, es ist wichtig, sich einen Blick zu bewahren, für das und die, die um einen herum sind, um zu sagen: Du bist da und ich bin da und ich seh dich. Starker Text, danke.

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    1. Ja, die Gefahr, dass da am Ende des Lebens sehr viel Einsamkeit ist, die ist wohl tatsächlich gross. Und offene Augen, ein aufmerksames Hinschauen und das Zeigen von Präsenz sind zweifellos gute Rezepte, um diese Gefahr zumindest ein wenig abzuschwächen… Vielen Dank dir fürs Lesen und für deine Worte…

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  2. Wie erschütternd, von diesen enttäuschten Hoffnungen zu lesen. Wieder einmal bin ich froh, in einem Viel- und Mehrfamilien und Mehrgenerationenhaus im weitesten Sinne zu wohnen, so dass Kinderlärm und nette junge Nachbarn nicht dieses Gefühl der Einsamkeit aufkommen lassen, auch wenn es um mich herum schon viel stiller geworden ist.

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  3. Diese Einsamkeit, das untröstliche Vermissen, so untröstlich, dass ein Sandkorn Hoffnung einen inneren Wüstensturm entfacht, der nach außen als Putz von einer alten Wand rieselt und sich auf andere verwirrend darstellen kann in einem übermäßig wirkenden Interesse, das sich bei aller Zielgenauigkeit im Blick knapp vorbei konzentriert, hast Du trefflich und traurig beschrieben.
    Es gibt so viele dieser traurigen einsamen Zimmer. Manche werden schon lange bewohnt und die frisch bezogenen haben ein Feuchtigkeitsproblem. Es ist kalt in diesen Räumen, ich bezweifle, dass eine Heizungsreparatur erfolgreich wäre…

    Viele Grüße
    aus der Welt der Installationen
    von der Karfunkelfee

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    1. Ja, es gibt viele dieser einsamen Zimmer, viele liegen im Dunkeln, überall Dunkelziffern, die man nicht sieht. Es bräuchte mehr Wärme, doch die bräuchte es vielerorts…
      Vielen Dank dir fürs Lesen und fürs wunderbare Weiterdenken, fürs Öffnen neuer Räume und Perspektiven…
      Liebe Grüsse zurück …

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  4. Man möchte schweigen zu diesem Text, der so traurig einem die Einsamkeit vor Augen führt, als wäre es die eigene irgendwann, die nicht oder nur schwer auszufüllen ist, so voller Erinnerungen und verlebter Gefühle, wie sie vielleicht sein wird. Aber schweigen ist nicht, denn gesagt werden muss, ein starker Text, Disputnik.
    Ihr Herr Hund.

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