Die letzten Buchstaben.

20 Gedanken zu “Die letzten Buchstaben.”

  1. Ein unglaublich guter Text, dieses Gefühl (welches mir auch gut bekannt ist) ist sehr prägnant in Worte gefasst. Ich finde auch, dass die Beschreibung als Rauschen ziemlich passend ist, der Gedanke ist mir vertraut ;). Ob es wohl eine Möglichkeit gibt, die lebendigen Geräusche hinter dem Rauschen wieder hörbar zu machen? Ich hoffe es.
    Vielen Dank für diese Worte.

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    1. Vielen Dank dir fürs Lesen und für deine Worte…
      Ich hoffe und glaube, dass es diese Möglichkeit gibt, ja, zumindest häufig. Aber es ist wohl selten einfach, man muss das Hinhören wieder lernen… Nochmals lieben Dank für deine Gedanken…

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      1. Ja das stimmt. Und die Welt klingt, die ganz einfache Welt, sie hört sich schön an, wenn man es zulässt. Das ist das Schwierige, wieso auch immer. Manchmal ist es auch Gewohnheit, nicht hinzuhören.
        Ich lese deine Texte sehr gerne, dir ebenso nochmals vielen Dank.

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      2. Ja, oftmals sind oder scheinen die doch eigentlich so einfachen Dinge so ungemein schwer, dass es leichter fällt, sie einfach zu ignorieren. Oder so… Danke!

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  2. so viele Ähnlichkeiten zu Dingen, die ich auch in meinem eigenen Leben erleben „durfte“…
    vor allem haben dir meine Eltern für diese kleine Erzählung hier wohl Pate gestanden,
    was ihr Telefonierverhältnis zu mir anging/angeht *lach*

    sehr bedenkenswert, deine Zeilen, lieber Schreibfreund, wieder einmal…
    liebe Grüße gen Süden, quer über den See hinweg zu dir
    vom Ludwig

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    1. Vielen Dank, lieber Schreibfreund, und eigentlich freuen mich deine Worte sehr, die von dir entdeckten und erlebten Ähnlichkeiten hingegen überhaupt nicht…
      Trotzdem oder gerade deswegen nochmals lieben Dank und beste Grüsse zurück über den sonnenglitzernden See…

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  3. auch Nietzsche hatte nicht immer recht, denn ich denke, die menschliche Existenz ist durch gänzlich Anderes gerechtfertigt, wenn überhaupt und durch Ästhetik, das wäre mal was, aber es stimmt nur selten…

    Dein Text besticht durch seine hohe Aussagekraft, die sich in jedem Satz ausdrückt. Im Leben zu sein und doch daneben, geht mir im Kopf herum. Er lebt nur noch am Rande, exisitert vor sich hin, ohne einen wirklich Sinn darin zu finden und vom Leben der Anderen zu lesen, lenkt ab für kurze Zeit, aber es macht nichts leichter, bringt ihm nicht das, was er dringend brauchte, die Freude daran, da sein zu können und sich lebendig zu fühlen…
    Es überbrückt die Zeit, die einfach nur vergeht, vergeht und für ihn scheinbar niemals etwas bewegt…

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    1. Ja, liebe Bruni, im Leben und doch daneben, ein gutes, passendes Sinnbild… Wenn die Zeit so ungefüllt und ungelebt verstreicht und versickert, merkt man das wohl oft erst im Rückblick; während dem Verstreichen und Versickern steht man derweil, eben, daneben… Vielen Dank dir für deine Gedanken…

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  4. Es kann bereichernd, erfüllend und ergänzend sein, sich von der Handlung eines Buches in eine andere Welt mitnehmen zu lassen; darin einzutauchen und mit den Protagonisten für eine Weile dem Allzubekannten zu entfliehen. Lesen kann so glücklich machen, Bücher Können Freunde sein. Doch wenn Bücher dazu dienen, der Sprachlosigkeit über das eigene Leben hinwegzuhelfen, kein Ausdruck mehr für das eigene Erleben gefunden kann, Bücher die eigene Einsamkeit nur noch unzulänglich und zeitweise fernhalten, dann ist das traurig, ja…

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    1. Ist es, ja, traurig, wie wohl bei allen Dingen, die nur als Ersatz für das Streben nach Leben dienen… Die kleinen Realitätsfluchten können wunderbar sein, doch wenn sie zu gross werden und sich die Realität zu weit entfernt, dann, eben, kann’s traurig werden… Vielen lieben Dank fürs Lesen und die Worte und Gedanken…

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  5. Doch die Geschichten, die er liest, sind am Ende auch nur ein Rauschen – wenn man zynisch sein will, nennt man es kunstvoll – , und ab und zu erkennt er es und ihm wird das Lesen, wenn auch nur für kurze Zeit so zuwider, dass er nicht eine Zeile mehr lesen will.
    Ich verstehe sehr gut.

    Danke für die Worte

    Ihr Herr Hund.

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    1. Nein nein, Herr Hund, ICH danke, für Ihr Lesen und Ihre Worte… (Und am Ende, ganz am Ende, ist wohl alles Rauschen, und zuvor braucht es zu all den Worten auch immer ein wenig Musik. Oder so.)

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      1. Hat nicht Nietzsche gesagt, die menschliche Existenz ließe sich, wenn überhaupt, nur ästhetisch rechtfertigen. Also ja, Musik und Geschichten, gut erzählt (und gutzugehört oder aufmerksam gelesen). Was sonst noch?

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